OPS Core Fast Ballistic Helmet Replica

OPS Core Ballistic Profil

Einleitung

Der FAST (Future Assault Shell Technology) ist ein relativ neuer Helm von OPS-CORE, den man in letzter Zeit immer häufiger auf Bildern von Spezialeinheiten findet. Den Helm gibt es in mehreren Ausführungen, die sich im Original und teilweise auch als Replica in einigen Details unterscheiden.

Die Unterschiede der einzelnen Versionen sind im Einzelnen:

  • Ballistic: Mit angeschraubter NVG Mount, ohne Lüftungslöcher
  • Carbon: Aus leichtem Karbon gefertigt mit angeschraubter NVG Mount
  • Base Jump: Polycarbonathülle mit angegossenem NVG Mount

Der Helm zeichnet sich durch die direkt ab Werk verbauten Rails (die sogenannten FAST-ARCs) auf den Flanken des Helmes und das Occ-Dial genannte Einstellsystem für den Kopfumfang aus. Occ-Dial ist auch als Zurüstkit für MICH Helme verfügbar.

Allgemeines

Der Helm ist um 60€ inklusive Versand, zzgl. anfallender Zollgebühren bei ebairsoft zu erhalten. Erhältlich ist er in den Farben: Schwarz, Tan, Foliage Green, AOR1 und Multicam. Ich habe mich für die Variante in Tan entschieden. Meiner Ansicht nach habe ich hier die meisten Optionen und die beste Grundlage für einen Paintjob.

Erster Eindruck

NVG Mount

NVG Mount

Der Helm erreichte mich drei Wochen nach Bestellung über den Zoll in einem großen gepolsterten Umschlag. Trotz der dadurch kaum vorhandenen Verpackung, hatte der Helm keine Beschädigungen oder Verformungen. Der erste Eindruck war durchaus positiv. Der Farbton ist sehr gut getroffen und sieht nicht so künstlich aus, wie manch anderes Tan aus chinesischer Fertigung. Ich empfinde es als ein etwas dunkleres MagPul FDE.

Lieferumfang

OPS Core Ballistic mitgeliefertes Zubehör

Das mitgelieferte Zubehör: Klettflächen und der zweite Satz Pads

Im Lieferumfang enthalten sind natürlich der Helm, ein zweiter Satz Pads in einer dickeren Ausführung, Klettstreifen zum Aufkleben, die beiden Rails an den Flanken des Helms, die NVG Mount mit Inlet und zwei Bungees für den NVG Arm.

Gesamteindruck

Reste vom Guss sichtbar

Reste vom Guss sichtbar

Beim näheren Hinsehen fällt eine Unschönheit auf: An der Oberseite der “Schüssel” ist eine kleine kreisrunde Vertiefung zu erkennen. Diese kommt vermutlich vom Guss und stellt die Stelle, an der das Plastik in die Form eingegossen wurde, dar. Gut auf dem Foto links zu erkennen, ist dass das Tan an dieser Stelle etwas dunkler geraten ist, als der Rest des Helms. Bringt man allerdings die mitgelieferten Klettflächen an, dürfte das nicht mehr zu sehen sein. Die Stabilität des Helmes ist für Airsoft wohl ausreichend. Mit etwas Kraftaufwand lässt er sich um einige Militmeter zusammendrücken, fällt aber sofort wieder in seine normale Form zurück.

Der Durchmesser des Helminnenbandes lässt sich durch das Einstellrad (Occ-Dial) am Hinterkopf

Einstellrad für Kopfumfang (Occ-Dial)

Einstellrad für Kopfumfang (Occ-Dial)

(Bei mir hält das dazugehörige Polster nicht so recht, also besser mit Kleber befestigen…) problemlos und äußerst bequem einstellen. Die eingestellte Position wird auch gut vom System gehalten und verstellt sich nicht.

 

 

Die unterschiedlich dicken Pads im Vergleich

Die unterschiedlich dicken Pads im Vergleich

Ein kleines Manko stellen meiner Meinung nach die mitgelieferten Pads dar: Sie sind aus einem recht harten geschäumten Plastik und die angebrachte Moosgummischicht polstert meiner Meinung nach nicht ausreichend. Sie sind damit kein Vergleich zu den mitgelieferten Gelpads meines G&G MICH 2000.

Wie bereits beschrieben, werden zwei Sätze dieser Pads in zwei unterschiedlichen Dicken mitgeliefert.

Ich habe mich für die Schlankeren entschieden, da der Helm auf meinem

Kopf dann um einiges bequemer sitzt, ohne zu drücken. Ein Austausch der Pads ist durch die

Das Innere des Helms

Das Innere des Helms

Klettflächen im Inneren absolut problemlos und in Sekunden durchführbar. Je nachdem, werde ich die Pads gegen Andere austauschen, sollte sich diese Kombination nicht als spieltauglich erweisen und sie auf Dauer zu unangenehm werden.

Der Kinnriemen kann, wenn nicht richtig eingestellt, extrem am Kinn drücken. Hier sollte man sich schon etwas Zeit nehmen und die optimale Einstellung finden (Auch in Kombination mit der Einstellung des Occ-Dial).

Fazit

Für den Preis ein brauchbares Stück Gear. Auch wenn er einige Schönheitsfehler hat, kann ich ihn empfehlen. Durch die angebrachten Rails bieten sich unzählige Möglichkeiten ihn aufzurüsten. Dies reicht von den optional erhältlichen “Ohrenschützern” über Montagen für den Gehörschutz bis hin zu Helmkameras.

Der Kleber an den Klettflächen hält leider nicht optimal. Durch die gewölbte Oberfläche des Helmes lösen sie sich an den Rändern nach einiger Zeit wieder ab. Mit Heißkleber hält es aber bombenfest. Hier habe ich zwar nicht sauber gearbeitet, aber in RS hat auch keiner Stunden Zeit, um seinen Helm zu bearbeiten.

OPS Core Ballistic Pimp'd

So kann er aussehen: Mit montierten Adaptern für das Comtac II und Paintjob, sowie montierter Helmkamera